Auf dem Grundstück ihrer Tochter entsteht ein kleines, barrierefreies Tiny Haus, in das die Großmutter zieht. Nach Jahrzehnten im großen Einfamilienhaus genießt sie nun die Nähe zur Familie und bleibt dabei vollkommen selbstbestimmt. Zwischendurch schaut sie nach den Enkelkindern oder verbringt Zeit im Garten, und Tochter und Schwiegersohn sind da, wenn sie Unterstützung braucht. Jeder hat seinen eigenen Raum und trotzdem verbindet die Familie ein spürbares Miteinander.
Das Einfamilienhaus ist verkauft und eine neue Familie zieht ein, um hier ihre Kinder großzuziehen. So tragen Tiny Häuser aktiv zur Entspannung des Wohnungsmarktes bei. Aus einem Haus, das lange Heimat war, entsteht so Raum für Neues. Zugleich zeigt das Projekt, wie generationsübergreifendes Wohnen funktionieren kann und Senioren eine echte Alternative zum Pflegeheim bietet